Ernst Barlach. Das Druckgraphische Werk- Kunsthalle Bremen 1968
Monographien. Sammelkatalog der Kunsthalle Bremen 4.
Ernst Barlach. Das Wirkliche und Wahrhaftige
Dieser Bildband, der einen Gesamtüberblick über das Leben und Schaffen Ernst Barlachs (1870-1938) gibt, trägt ganz den Charakter es Dokumentarischen: Aufnahmen von etwa 40 Plastiken und 100 Grafiken- darunter viele bisher unveröffentlichte aus dem Güstrower Nachlass- und 46 Bilddokumente zur Biographie werden ergänzt durch umfangreiche Auszüge aus Barlachs Briefen, die als literarische Zeugnisse von erschütternder Aussagekraft in seinem wortkünstlerischen Werk ebenbürtig neben den Dramen und der Prosa stehen.
Dreizehn Schlüsselbriefe, vom Herausgeber einleitend dem Bildteil vorangestellt, geben Auskunft über Barlachs Lebenshaltung, über seine Auffassungen von der Kunst und der Stellung des Künstlers in seiner Zeit, über sein Ringen um die Gestaltung des 'Wirklichen und Wahrhaftigen'.
Im folgenden Abschnitt kommentieren Briefzitate das bildkünstlerische Werk, sei es, dass sie direkt Bezug nehmen auf eine Grafik oder Plastik oder aber dass sie Situation und geistige Position Barlachs zu ihrer Entstehungszeit vergegenwärtigen. Abbildungen und Text, chronologisch geordnet, lassen so den Leser die innere Folgerichtigkeit des künstlerischen Weges erkennen, den Barlach von den frühen Skizzen und Kleinplastiken bis zu den ausdrucksstarken Mahnmalen von Güstrow, Magdeburg und Hamburg und den späten Hölzern gegangen ist- jenen Zeugnissen der Auseinandersetzung mit dem kunstfeindlichen Regime, das den Künstler auf sich selbst verwies und ihn schließlich sogar öffentlich schmähte und verstieß. Der Band enthält neben Gesamt- und Detailaufnahmen der schönsten Plastiken unter anderem Lithographien und Holzschnitte zu Barlachs Dramen und zu Werken der deutschen Klassik sowie Kohlezeichnungen und Selbstbildnisse, in denen sich die expressive Gestaltungskraft dieses zutiefst der humanistischen Tradition verbundenen Künstlers offenbart.
Die meisten der in diesem Band gesammelten Bilddokumente zu Barlachs Leben- darunter viele Porträtfotos- werden hier zum erstenmal veröffentlicht; hier findet sich auch die berühmte Zeichnung 'Barlach auf dem Totenbett' von Käthe Kollwitz.
Der Anhang enthält die wesentlichen sachlichen Angaben zu den Abbildungen sowie eine biographische Übersicht.
Ernst Barlach. Denkzeichen
Katalog anlässlich der Ausstellung 'Ernst Barlach- Denkzeichen', die von der Akademie der Künste und dem Kulturhistorischem Museum in Rostock eröffnet wurde und sich vor allem den Denkmalen Barlachs zuwendete.
Ernst Barlach. Der Bildhauer.
Im Jenischpark, einem der schönsten Landschaftsgärten Hamburgs gelegen, beherbergt das Ernst Barlach Haus Hauptwerke des expressionistischen Bildhauers Ernst Barlach (1870-1938). Neben der hochkarätigen Sammlung bietet das privat getragene Museum attraktive Ausstellungen zur Kunst der Klassischen Moderne und der Gegenwart sowie die Konzertreihe Klang & Form.
Ernst Barlach. Der Gestohlene Mond.
Barlach ist lachbar - mit diesem Kalauer verspottete Ernst Barlach sich mit Vergnügen selbst. Der gestohlene Mond ist das letzte Werk des deutschen Bildhauers, Grafikers und Dichters Ernst Barlach, der als Künstler als »entartet« verfemt war. Das Manuskript hat im Tresor von Barlachs Testamentsvollstrecker das Bombardement Hamburgs überstanden. Barlach stellt hier das Verhältnis zwischen Gut und Böse am Beispiel der Freund-Feinde Wau und Wahl dar. Wie in der Natur Licht und Schatten und in der Welt der Bibel Gott und Satan einander bedingen, so sei auch der Mensch widersprüchlich. Soll man nicht die Größe haben, sein Teil Finsternis auf sich zu nehmen? Symbol der Verfinsterung durch das Böse ist das Verschwinden des Mondes, den der Satan gestohlen hat...
Ernst Barlach. Der Graf von Ratzeburg.
Ernst Barlach. Ein Selbsterzähltes Leben.
Ernst Barlach. Güstrower Tagebuch.
Ernst Barlach. Kleine Schriften.
Ernst Barlach. Menschenbilder.
'Es kommt gar nicht darauf an, ob man gute oder schlechte Sachen macht, sondern darauf, ob mein Werk einen Wert für andere hat, ob das Notwendigste, was ich fühle, auch ein Notwendiges fü andere ist ...' Ernst Barlach
Barachs Grafiken sind zum Teil schwer verständlich und zugänglich, doch eine intensive Auseinandersetzung mit seinen Arbeiten lohnt und bereichert! Die nachfolgenden Texte stellen eine Annäherung an die Bildsprache Ernst Barlachs dar. Doch können und wollen sie einen eigenen Dialog des Betrachters mit den Werken nicht ersetzen.