Das Buch, herausgegeben von Andrea Fromm und Helga Thieme, ist ein gemeinsames Projekt der Barlach-Stiftung mit dem Ernst-Barlach- Haus und der Stiftung Hermann F. Reemtsma in Hamburg. Einführende Aufsätze stellen Barlachs Stücke in den Kontext von Literatur- und Theatergeschichte. Darüber hinaus geben Regisseure Auskunft über ihre eigenen Erfahrungen mit Barlach-Inszenierungen.
EMIL NOLDE: Ungemalte Bilder
'Ungemalte Bilder' nannte Emil Nolde jene faszinierenden Aquarelle, die er von 1938 bis 1945 in der Abgeschiedenheit seines Hauses Seebüll geschaffen hat. Kleine, freie, phantastische Blätter - insgesamt etwas über 1300 -, die entstanden sind, nachdem Noldes Bilder in deutschen Museen von den Nazis beschlagnahmt und ihm ein Malverbot auferlegt worden war. Nolde hat die Ungemalten Bilder im Geheimen geschaffen und er hat sie im Geheimen bewahrt. Zeit seines Lebens hat er diese Werke kaum öffentlich gezeigt und nur wenige davon weitergegeben. Die Sammlung dieser Werke befindet sich heute im Besitz der Nolde-Stiftung Seebüll.
Emociones pinturas, papeles y otros inventos
En el Jardín de las Hespérides. Vasos griegos del Museo Arqueológico Nacional.
Exposición del MUPAM que reúne una magnífica selección de vasos griegos pertenecientes a las colecciones del Museo Arqueológico Nacional de Madrid.
En la orilla de Tartessos. Indígenas y fenicios en las tierras malagueñas. Siglos XI-VI A.C.
Encounter: Jorge Rando y Carlos Ciriza
Enzo Cucchi
Catálogo de la exposición de Enzo Cucchi realizada del 12 de diciembre de 1985 al 2 de febrero de 1986, en la Sala de Exposiciones de la Fundación Caja de Pensiones, Madrid.
Erich Heckel 1883-1970
Gemalde - Aquarelle - Zeichnungen und Graphik
Erich Heckel-Sein Werk der 20er Jahre
Das Werk Erich Heckels der 20er Jahre ist erstmals Gegenstand einer umfassenden Publikation, welche die Weiterentwicklung des >>Brücke<<-Künstlers nach dem Ende der Gruppe 1913 und den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs unter stilistischen, geistesgeschichtlichen und inhaltlichen Aspekten nachvollzieht und einordnet.
Aus dem Krieg zurückgekehrt, den Heckel als Sanitäter in Flandern verbracht hatte, erfährt sein Stil einen tiefgreifenden Wandel. Heckel sucht nach Stabilität und Verfestigung der Formen und hinterfragt seine Wirklichkeitswahrnehmung. Gleichzeitig führt er die Vergeistigung seiner Bildinhalte fort, die bereits in seinem Schaffen in Berlin angelegt war. Motive wie der nackte Mensch in der Natur werden nun mit dem gewandelten Blick der Nachkriegszeit untersucht. Bilder mit höchst lyrisch-poetischer Wirkung entstehen. Neu hinzu kommt das Thema der Landschaft, gefördert durch Reisen in ganz Europa. Insgesamt findet Heckel in den 20er Jahren zu einer beruhigten Bildsprache in der Komposition und orientiert sich in Form und Farbe an einem verstärkten Naturalismus. In der Verarbeitung von Einflüssen der Neuen Sachlichkeit tritt Heckel in eine individuelle, spannungsreiche Auseinandersetzung mit der Kunst im Deutschland der Weimarer Republik.
Ernst Barlach auf der Bühne
HAMBURG / GÜSTROW. Die wenig bekannte Begabung des Bildhauers Ernst Barlach (1870-1938) als Literat ist Inhalt einer neuen Publikation der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow. Sie gibt erstmals einen vollständigen Überblick über die Inszenierungen der acht zwischen 1906 und 1938 geschriebenen Dramen. Das 400-Seiten-Werk umfasst alle Inszenierungen von 1919 bis 2006.
Ernst Barlach Der Bildhauer
Seine Bedeutung als Bildhauer der Klassischen Moderne verdankt Ernst Barlach seinen wunderbaren Holzskulpturen. Dieses Material dominierte über 20 Jahre sein bildkünstlerisches Schaffen. Dem Holz wies er selbst den Vorrang unter allen anderen Materialien zu, die er verwendete. Später, zu seinen Lebzeiten, wurden seine Holzskulpturen in Bronze neu gegossen. Nach seinem Tod entstanden noch mehrere weitere Neugüsse.